bin-dabei bekommt eine neue Funktion in der Notenverwaltung: die automatische Stimmenaufteilung. Sie nimmt den manuellen Schritt ab, einen eingescannten Stimmenstapel oder eine Partitur von Hand in einzelne Stimmen zu zerschneiden, zu sortieren und zu benennen.
Wie es funktioniert: Man lädt ein oder mehrere Sammel-PDFs hoch — eine Partitur mit allen Einzelstimmen, einen gescannten Stimmenstapel oder beides gemischt. bin-dabei liest die Seiten KI-gestützt aus, erkennt Instrument, Seitenzahlen und Mehrfach-Kopien, fügt zusammengehörende Seiten zu je einer Stimme zusammen und benennt die Dateien nach dem im Verein hinterlegten Nummernschema. Das Resultat wird zur Kontrolle angezeigt und lässt sich vor dem Übernehmen korrigieren.
Direkt in den Speicher: Die fertig aufgeteilten Stimmen können in einem Durchgang als neues Stück im Cloud-Ordner des Vereins abgelegt werden — inklusive Hörbeispiel und Kategorien. Aufteilen, ablegen und den Mitgliedern zuteilen passiert damit ohne den Umweg über Herunterladen und manuelles Hochladen.
Datenschutz: Fürs Auslesen kommt bewusst eine Schweizer KI (Infomaniak) zum Einsatz. Die Noten werden weder gespeichert noch zum Training verwendet.
Die Funktion läuft aktuell im Testbetrieb: Meist trennt sie verblüffend zuverlässig, kann sich aber auch einmal vertun. Deshalb ist sie vorerst kostenlos und wird pro Verein einzeln freigeschaltet. Für den regulären Betrieb ist später eine überschaubare Kostenbeteiligung vorgesehen, da im Hintergrund externe KI-Kosten anfallen.
Anleitung und Freischaltung: hilfe.bin-dabei.ch/noten/stimmenaufteilung. Alle Änderungen im Überblick: Changelog.